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Glossar

KI-Sichtbarkeit Glossar

Kurze, zitierbare Definitionen für Begriffe, die Website-Betreiber, Suchteams und KI-Systeme rund um KI-Sichtbarkeit verwenden.

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llms.txt

llms.txt ist eine Markdown-Datei im Webroot, die KI-Systemen die wichtigsten öffentlichen Inhalte und Hinweise einer Website kompakt erklärt.

Sie kann auf priorisierte Seiten, Richtlinien, Produkte, Dokumentation und verbindliche Quellen verweisen. Sie zwingt Crawler nicht zur Befolgung, liefert ihnen aber eine klarere Übergabe.

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robots.txt (für KI)

robots.txt legt fest, welche Crawler eine Website oder einzelne Bereiche abrufen dürfen.

Für KI-Systeme ist sie die zentrale technische Datei, um GPTBot, ClaudeBot, Google-Extended oder PerplexityBot zu erlauben, zu begrenzen oder zu blockieren. Sie macht Zugriffsregeln maschinenlesbar, ersetzt aber keine Rechtsberatung.

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GPTBot

GPTBot ist ein OpenAI-Crawler, der öffentlich erreichbare Webinhalte für KI-Systeme abrufen kann.

Website-Betreiber steuern den Zugriff meist über robots.txt. KI-Console prüft, ob die getestete Website für diesen Bot technisch lesbar ist.

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ClaudeBot

ClaudeBot ist ein Anthropic-Crawler, der öffentlich erreichbare Webinhalte für Claude-nahe KI-Systeme abrufen kann.

Sein Zugriff kann in robots.txt wie bei anderen benannten Crawlern erlaubt oder blockiert werden. Eine sichtbare Website sollte diese Entscheidung klar treffen, statt auf zufällige Standards zu setzen.

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Google-Extended

Google-Extended ist eine robots.txt Steuerung von Google für die Nutzung von Inhalten in bestimmten KI-Produkten.

Es unterscheidet sich von Googlebot für klassisches Such-Crawling. Website-Betreiber treffen damit eine technische Entscheidung über bestimmte KI-Nutzungen durch Google.

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PerplexityBot

PerplexityBot ist ein Perplexity-Crawler, der Webseiten für KI-Antwort- und Discovery-Systeme abrufen kann.

Sein robots.txt Status ist ein Signal dafür, ob eine Website in Perplexity-nahen Erlebnissen entdeckt und zitiert werden kann. Zugriff garantiert keine Erwähnung oder Platzierung.

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AI-Readiness-Score

Der AI-Readiness-Score fasst technische Signale zusammen, die beeinflussen, ob KI-Crawler eine Website lesen und verstehen können.

Er ist kein Ranking-Versprechen. Er hilft Teams, Crawler-Blockaden, fehlende Discovery-Dateien und Lücken bei strukturierten Daten schnell einzuordnen.

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GEO (Generative Engine Optimization)

GEO beschreibt die Optimierung von Inhalten und Technik für Antworten in generativen Such- und KI-Systemen.

Dazu gehören crawlbare Inhalte, klare Quellen, strukturierte Daten und präzise Aussagen. GEO ergänzt SEO, ersetzt es aber nicht.

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IndexNow

IndexNow ist ein Protokoll, mit dem Websites Suchmaschinen aktiv über geänderte URLs informieren können.

Es beschleunigt Hinweise auf neue oder aktualisierte Seiten, garantiert aber keine Indexierung. Für KI-Sichtbarkeit ist es ein ergänzendes Aktualitätssignal.

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KI-Crawler

Ein KI-Crawler ist ein Bot, der Webinhalte für KI-Suche, Training oder Live-Antworten abruft.

Je nach Anbieter erfüllt er unterschiedliche Aufgaben und nutzt eigene User-Agent-Namen. Sichtbarkeit beginnt damit, diese Bots technisch zu erkennen und sauber zu steuern.

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sitemap.xml

sitemap.xml ist eine XML-Datei, die wichtige URLs einer Website für Crawler auflistet.

Sie hilft Suchmaschinen und KI-nahen Systemen, relevante Seiten schneller zu entdecken. Eine Sitemap ersetzt keine internen Links, ergänzt aber die technische Auffindbarkeit.

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llms-full.txt

llms-full.txt ist die lange Schwester der llms.txt: eine einzelne Datei, die den vollständigen Text der wichtigsten Seiten enthält statt nur Links darauf.

Sinnvoll vor allem bei Dokumentationen, wo ein KI-System den ganzen Stoff in einem Zug lesen soll. Für eine normale Firmenwebsite reicht die llms.txt.

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AEO (Answer Engine Optimization)

AEO bezeichnet die Ausrichtung von Inhalten darauf, in einer fertigen Antwort zitiert zu werden statt in einer Trefferliste zu erscheinen.

Der Unterschied zur klassischen Suche: Es gibt keinen Klick zu gewinnen, nur eine Nennung. Belohnt werden klare, abgegrenzte, nachprüfbare Aussagen.

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LLM (grosses Sprachmodell)

Ein LLM ist ein auf sehr grossen Textmengen trainiertes Modell, das Sprache fortsetzt und dabei Fragen beantwortet, zusammenfasst oder übersetzt.

ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity bauen alle darauf auf. Was ein LLM über eine Website weiss, stammt entweder aus dem Training oder aus einem Abruf im Moment der Frage.

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RAG (Abruf mit Erzeugung)

RAG bezeichnet das Verfahren, bei dem ein KI-System vor der Antwort passende Quellen abruft und die Antwort daraus bildet statt aus dem Gedächtnis.

Für Website-Betreiber ist das der entscheidende Fall: Wer beim Abruf erreichbar und verständlich ist, kommt in die Antwort - unabhängig vom Trainingsstand.

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Grounding (Belegbindung)

Grounding bedeutet, dass eine KI-Antwort an nachprüfbare Quellen gebunden wird, statt frei formuliert zu werden.

Eine Website hilft dem Grounding, wenn Zahlen, Daten und Zuständigkeiten klar auf der Seite stehen - nicht in einem Bild und nicht erst nach einem Klick.

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Halluzination

Als Halluzination bezeichnet man eine KI-Antwort, die flüssig und sicher klingt, aber sachlich falsch ist.

Lücken laden dazu ein: Fehlt eine Angabe auf der Website, füllt das Modell sie sinngemäss auf. Vollständige Angaben sind der wirksamste Schutz gegen falsche Aussagen über die eigene Firma.

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Zitierung

Eine Zitierung ist die namentliche Nennung einer Quelle in einer KI-Antwort, meist mit Link auf die genannte Seite.

Sie ist die Währung der KI-Sichtbarkeit: Wer zitiert wird, erscheint - auch ohne Platz eins in einer Trefferliste. Zitierbar ist, was präzise und abgegrenzt formuliert ist.

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Wissensstand (Knowledge Cutoff)

Der Wissensstand ist das Datum, bis zu dem die Trainingsdaten eines Modells reichen. Späteres kennt es nur über einen Abruf.

Deshalb kann ein Modell eine Firma mit alten Angaben beschreiben. Wer bei einem Live-Abruf erreichbar ist, korrigiert das - wer gesperrt ist, bleibt beim alten Stand hängen.

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Trainingsdaten

Trainingsdaten sind die Texte, aus denen ein Modell gelernt hat. Sie liegen fest, sobald das Training abgeschlossen ist.

Ob die eigene Website darin vorkommt, lässt sich von aussen nicht prüfen. Steuerbar ist nur, ob künftige Crawler Zugang haben - und ob ein Live-Abruf gelingt.

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Token

Ein Token ist die kleinste Texteinheit, in die ein Modell einen Text zerlegt - meist ein Wortteil, kein ganzes Wort.

Modelle können nur begrenzt viele Token auf einmal betrachten. Deshalb wird bei langen Seiten gekürzt, und was weit unten steht, fällt eher weg.

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Prompt

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der jemand ein KI-System befragt - der Satz, auf den die Antwort folgt.

Prompts sind länger und gesprächiger als Suchanfragen: nicht "Garage Bern", sondern "Welche Garage in Bern repariert Hybridfahrzeuge?". Inhalte, die solche ganzen Fragen beantworten, werden eher zitiert.

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Embedding

Ein Embedding ist die Darstellung eines Textes als Zahlenreihe, mit der sich inhaltliche Nähe zwischen Texten messen lässt.

So findet ein KI-System zu einer Frage die passenden Abschnitte, auch wenn kein Wort wörtlich übereinstimmt. Klare Themenabgrenzung pro Abschnitt hilft dabei mehr als Stichwortdichte.

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schema.org

schema.org ist ein gemeinsames Vokabular, mit dem Websites maschinenlesbar angeben, worum es auf einer Seite geht – eine Firma, ein Produkt, ein Rezept, eine Frage.

Ohne dieses Vokabular muss ein System aus dem Fliesstext raten. Mit ihm steht ausdrücklich da: Das ist die Telefonnummer, das ist der Preis, das ist die Öffnungszeit.

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JSON-LD

JSON-LD ist die heute übliche Schreibweise für strukturierte Daten: ein Block im Seitenkopf, der die Angaben trägt, ohne den sichtbaren Text zu verändern.

Der Vorteil gegenüber älteren Formaten ist die Trennung – die Auszeichnung steht an einer Stelle statt verstreut im Markup. Google und die grossen KI-Systeme lesen sie.

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Entität

Eine Entität ist ein eindeutig bestimmtes Ding in der Welt – diese eine Firma, diese eine Person, dieser eine Ort –, unabhängig davon, wie man sie schreibt.

Für Suchmaschinen und KI-Systeme ist das der Unterschied zwischen einer Zeichenkette und einem Gegenüber. Wer als Entität erkannt wird, wird nicht mit einer gleichnamigen Firma verwechselt.

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Wissensgraph

Ein Wissensgraph ist ein Netz aus Entitäten und ihren Beziehungen: Diese Firma sitzt in dieser Stadt, gehört zu jener Gruppe, bietet dieses Produkt an.

Google und die KI-Anbieter pflegen solche Netze. Wer darin fehlt, existiert für sie nur als Text; wer darin steht, wird in Antworten mit seinen Verhältnissen genannt.

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sameAs

sameAs ist eine Angabe in den strukturierten Daten, die sagt: Dieses Profil auf einer anderen Plattform gehört zu derselben Firma oder Person wie diese Seite.

Sie ist eine Identitätsaussage und darf nur für Profile gesetzt werden, die einem wirklich gehören. Fremde oder erfundene Einträge sind kein Trick, sondern eine Falschangabe.

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Canonical-Link

Ein Canonical-Link nennt die massgebliche Adresse einer Seite, wenn derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist.

Ohne ihn verteilt sich die Wirkung auf Varianten mit und ohne www, mit Parametern, mit Grossschreibung. Mit ihm zählt alles auf eine Adresse ein – auch bei einem KI-System, das eine Quelle nennen will.

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hreflang

hreflang gibt an, welche Sprachfassung einer Seite für welches Publikum gedacht ist, und verweist von jeder Fassung auf alle anderen.

Ohne diese Angabe hält eine Suchmaschine mehrere Übersetzungen leicht für dieselbe Seite in Doppelausführung. Mit ihr bekommt jede Sprache ihre eigene Chance.

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X-Robots-Tag

Der X-Robots-Tag ist eine Anweisung im HTTP-Kopf, mit der sich Indexierung und Nutzung auch für Dateien steuern lassen, die kein HTML sind.

Für ein PDF oder ein Bild gibt es kein Meta-Element im Dokument – hier ist der Kopf der einzige Ort. Er wirkt zusätzlich zur robots.txt, nicht statt ihrer.

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noai und noimageai

noai und noimageai sind Angaben, mit denen eine Website erklärt, dass Text oder Bilder nicht für KI-Training verwendet werden sollen.

Sie stammen aus der Bildbranche und sind kein verbindlicher Standard – nur ein Teil der Anbieter wertet sie aus. Als Absichtserklärung sind sie trotzdem sinnvoll, als Schutz reichen sie nicht.

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Crawl-delay

Crawl-delay ist eine Angabe in der robots.txt, die einem Crawler eine Mindestpause zwischen zwei Abrufen vorgibt.

Google beachtet sie seit Jahren nicht, Anthropic und einige andere schon. Wer unter Crawler-Last leidet, sollte sie deshalb versuchen, bevor er ganz sperrt – bremsen kostet Zeit, sperren kostet Sichtbarkeit.

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Crawler-Verifikation

Crawler-Verifikation ist die Prüfung, ob ein Besucher wirklich der Bot ist, als der er sich ausgibt – über die IP-Adresse, nicht über die Kennung.

Eine User-Agent-Zeile lässt sich in einer Sekunde fälschen. Die grossen Anbieter veröffentlichen deshalb ihre IP-Bereiche. Ohne diesen Abgleich ist jede Besuchsstatistik nur eine Sammlung von Behauptungen.

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E-E-A-T

E-E-A-T steht für Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit – die vier Punkte, an denen Google die Qualität einer Quelle festmacht.

Es ist kein Messwert und kein Rankingfaktor, den man einstellen könnte, sondern eine Beschreibung dessen, was gute Quellen auszeichnet: nachvollziehbare Autorschaft, Belege, Impressum, Aktualität.

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Server-Rendering

Beim Server-Rendering liefert der Server die fertige Seite aus; beim Client-Rendering baut erst JavaScript im Browser den Inhalt zusammen.

KI-Crawler führen in der Regel kein JavaScript aus. Eine Seite, die ihren Inhalt erst im Browser aufbaut, kommt bei ihnen leer an – das ist die häufigste unsichtbare Ursache für fehlende Sichtbarkeit.

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Pay-per-Crawl

Pay-per-Crawl bezeichnet Ansätze, bei denen ein Website-Betreiber für den Zugriff eines KI-Crawlers Geld verlangt, technisch über den HTTP-Status 402.

Cloudflare hat das 2025 als Angebot eingeführt. Ob sich daraus ein Markt entwickelt, ist offen – für die meisten kleinen Websites ist die Frage heute noch keine praktische.

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